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Antrag auf Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Allgemein
16.7.2020

Voraussetzung für die Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe sind:

  • Selbstständige im Haupterwerb
  • Umsatzrückgang für die Monate April und Mai 2020 gegenüber der Monate April und Mai 2019 um durchschnittlich mind. 60%

Ausgeschlossen von der Antragstellung sind u.a.:

  • Unternehmen welche sich bereits vor dem 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden

Eine Überbrückungshilfe kann maximal für die drei Monate Juni bis August 2020 beantragt werden. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 % der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch,
  • 50% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %,
  • 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 % und unter 50 %

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 % der Fixkosten nach den Ziffern 1 bis 10 gefördert. Lebenshaltungskosten und Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.

Folgende fixe Betriebskosten sind förderfähig:

  1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind förderfähig, wenn sie für das Jahr 2019 steuerlich abgesetzt wurden. Sonstige Kosten für Privaträume sind nicht förderfähig (Ausnahme: Private Arbeitszimmer, die steuerlich als betrieblich veranlasst akzeptiert sind, sind förderfähig.)
  2. Weitere Mietkosten, insbesondere für Fahrzeuge und Maschinen (Förderfähig sind die Anteile, die steuerlich als betrieblich anerkannt werden)
  3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasing-Raten
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung und Reinigung (Nur der entsprechende Fixkostenanteil ist förderfähig)
  7. Grundsteuern
  8. Betriebliche Lizenzgebühren
  9. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben (Förderfähig sind jene Ausgaben, die steuerlich als betrieblich anerkannt werden)
  10. 10.Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen
  11. Interne Personalaufwendungen, die nicht vom Kurzarbeitergeld umfasst sind. Lebenshaltungskosten und Unternehmerlohn sind nicht förderfähig
  12. 12.Kosten für Auszubildende (Lohnkosten inklusive Sozialversicherungsbeiträge sowie unmittelbar mit wie z. B. für Berufsschulkosten)

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe endet jeweils bis spätestens am 30.09.2020.

Quelle: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/checkliste.html

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